KI-Beratung

KI-Beratung für Medienhäuser: Strategie, Use-Cases, Enablement

Wir bringen Ordnung in die KI-Diskussion Ihres Hauses: vom diffusen „Wir müssten mal

Abstrakte Illustration eines Kompasses aus feinen Tuschelinien über Papierkarten – eine Route ist orange markiert.
Ausgangslage

Woran KI-Vorhaben in Medienhäusern wirklich scheitern.

Selten an der Technik. Meistens an fehlender Priorisierung, unklarem Geschäftswert und einer Redaktion, die zu Recht fragt, was das mit Qualitätsjournalismus zu tun hat.

Der Pilot bleibt Pilot

Gartner erwartete schon Mitte 2024, dass mindestens 30 % der GenAI-Projekte nach dem Proof of Concept eingestellt werden – wegen Datenqualität, Kosten oder fehlendem Geschäftswert. Ein Experiment ist schnell gebaut; ein Fahrplan in den Alltag ist Strategiearbeit.

Zehn Meinungen, keine Entscheidung

Im Buying-Committee eines B2B-Vorhabens sitzen laut 6sense im Schnitt zehn Personen. In Medienhäusern kommen Chefredaktion, Betriebsrat und Volontariat dazu. Ohne gemeinsames Zielbild blockieren sich gute Ideen gegenseitig.

Regulatorik als Dauerbremse

DSGVO, EU AI Act, Leistungsschutzrecht, Pressekodex: Wer jede Idee einzeln juristisch diskutiert, kommt nie ins Machen. Ein Governance-Rahmen beantwortet die Fragen einmal – und macht danach schnell.

Angst vor Qualitätsverlust

Redaktionen fürchten Entwertung ihrer Arbeit – oft zu Recht, wenn KI als Sparprogramm eingeführt wird. Wir positionieren KI als Entlastung von Routinearbeit, mit klaren Grenzen und redaktioneller Letztkontrolle.

Leistungsbausteine

Sechs Bausteine – kombiniert nach Bedarf.

KI-Strategie & Roadmap

Zielbild, Handlungsfelder und eine 12-Monats-Roadmap, die zu Budget, Team und Systemlandschaft Ihres Hauses passt – nicht zu einer Idealwelt.

Use-Case-Identifikation & Priorisierung

Wir sammeln Ideen aus Redaktion, Produkt und Vermarktung, bewerten sie nach Nutzen, Machbarkeit und Risiko – und priorisieren mit Business Case je Use-Case.

Reifegrad-Assessment

Ehrliche Bestandsaufnahme: Datenqualität, Systeme, Skills, Governance. Damit die Roadmap auf Fakten steht, nicht auf Wunschdenken.

Datenstrategie & Governance

Welche Inhalte und Nutzungsdaten dürfen wofür verwendet werden? Wir klären Rechte, Qualität und Zugriffswege – die Grundlage jedes verlässlichen KI-Systems.

EU-AI-Act- & DSGVO-Readiness

Einordnung Ihrer Vorhaben in die Risikoklassen des EU AI Act, Transparenzpflichten nach Art. 50, DSGVO-Prüfung – verständlich aufbereitet für Ihre Gremien.

Enablement & Change

Workshops für Redaktion und Führung, Prompt-Trainings, Redaktions-Guidelines und die AI-Literacy-Schulung nach Art. 4 EU AI Act (seit Februar 2025 Pflicht).

Der Ablauf

Vier Schritte zur beschlussfähigen Roadmap.

Discovery (Interviews, System- und Datensichtung) → Use-Case-Workshops mit Redaktion, Produkt und Vermarktung → Bewertung und Business Cases → Roadmap-Entscheidung mit Ihrer Führung. Typische Dauer: 4–8 Wochen, kompakt als Potenzial-Check auch schneller. Wie das im Detail aussieht, zeigt unsere Vorgehen-Seite.

Ergebnisse

Was am Ende konkret auf dem Tisch liegt.

Beratung bleibt oft abstrakt – deshalb definieren wir Lieferobjekte vorab. Diese vier Dinge nehmen Sie aus jedem Strategieprojekt mit:

  1. Priorisierte Use-Case-Landkarte

    Alle Kandidaten bewertet nach Nutzen, Aufwand, Risiko und Datenlage – als Entscheidungsgrundlage für Ihre Gremien.

  2. Business Case je Use-Case

    Konservativ gerechnete Zeitersparnis-, Reichweiten- oder Erlöseffekte – damit Ihr CFO nicht glauben muss, sondern rechnen kann.

  3. 12-Monats-Roadmap

    Reihenfolge, Meilensteine, Verantwortlichkeiten und Budgetkorridore – vom ersten Piloten bis zum skalierten Betrieb.

  4. Governance-Rahmen

    Leitplanken für den KI-Einsatz: Freigabeprozesse, Kennzeichnung, Qualitätssicherung, Compliance-Dokumentation.

Warum Sie uns glauben können

Wir empfehlen nur, was wir selbst betreiben.

Unser eigenes Portal mit über 100.000 Nutzern im Monat ist unser Praxislabor: Dort laufen KI-gestützte Recherche-, Redigier- und SEO-Workflows im Tagesbetrieb – mit denselben Abwägungen zwischen Qualität, Kosten und Datenschutz, vor denen Ihr Haus steht. Was dort scheitert, empfehlen wir Ihnen nicht.

Zur Fallstudie über unser eigenes Portal →

FAQ

Häufige Fragen zur KI-Beratung

Wie lange dauert ein Beratungsprojekt typischerweise?

Ein fokussiertes Strategieprojekt dauert bei uns typischerweise 4 bis 8 Wochen – von der Discovery bis zur beschlussfähigen Roadmap. Ein kompakter KI-Potenzial-Check ist in 2 bis 3 Wochen machbar. Entscheidend ist die Verfügbarkeit Ihrer Fachleute für Interviews und Workshops.

Was ist der KI-Potenzial-Check genau?

Ein kompaktes Einstiegsformat: Wir sichten Ihre Systemlandschaft und Datenlage, führen Interviews mit Redaktion, Produkt und IT und liefern eine erste priorisierte Use-Case-Liste mit Empfehlung für den sinnvollsten Piloten. Ideal, wenn Sie Klarheit wollen, bevor Sie ein größeres Budget freigeben.

Brauchen wir schon eine gute Datenbasis, bevor wir starten?

Nein – die Datenlage zu bewerten ist Teil der Beratung. Viele wirksame Use-Cases wie Zusammenfassungen oder Redigier-Unterstützung brauchen vor allem Ihre Inhalte, keine perfekt gepflegten Datenbanken. Wo Daten fehlen, planen wir die Erschließung als Teil der Roadmap ein.

Wie gehen Sie mit dem EU AI Act um?

Wir ordnen jeden Use-Case in die Risikologik des EU AI Act ein und dokumentieren Transparenz- und Kennzeichnungspflichten. Die AI-Literacy-Pflicht nach Art. 4 gilt bereits seit Februar 2025 – unsere Enablement-Formate decken sie ab. Rechtsberatung ersetzen wir nicht, wir bereiten sie vor.

Sind Sie an bestimmte Tools oder Anbieter gebunden?

Nein. Wir sind anbieterneutral und verdienen nichts an Lizenzempfehlungen. Ob OpenAI, europäische Modelle wie Mistral oder Open-Source-Modelle im eigenen Rechenzentrum – wir empfehlen, was zu Anforderungen, Datenschutz und Budget passt, und begründen es nachvollziehbar.

Was passiert nach der Beratung – lassen Sie uns mit der Roadmap allein?

Nur wenn Sie das wollen. Unsere Entwicklung setzt priorisierte Use-Cases direkt um, vom Prototyp bis zum Betrieb. Sie können aber auch mit internem Team oder einem anderen Dienstleister umsetzen – die Roadmap ist so dokumentiert, dass sie ohne uns funktioniert.

Für welche Hausgrößen lohnt sich das?

Unsere Kunden sind typischerweise Regionalverlage, Fachverlage, Sender und digitale Publisher im DACH-Raum. Für ein Zwei-Personen-Blog ist ein Strategieprojekt überdimensioniert; ab einer Redaktion mit zweistelliger Kopfzahl und eigenem Digitalgeschäft rechnet es sich fast immer.

Und danach?

Aus der Strategie wird Software.

Der größte Vorteil unserer Beratung: Sie endet nicht am Folienrand. Dasselbe Team, das Ihre Use-Cases priorisiert, kann sie als KI-Softwareentwicklung direkt umsetzen – vom Prototyp in wenigen Wochen bis zum betreuten System im Redaktionsalltag.

Starten Sie mit einem KI-Potenzial-Check.

Kompakt, ehrlich, entscheidungsreif: erste Use-Case-Landkarte und eine klare Empfehlung, ob und wo sich der Einstieg lohnt.